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Teilungszahlen

Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung BGBl. 86/1981

 Nach Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung § 6 ist eine Teilung im Fremdsprachenunterricht vorgeschrieben, wenn folgende Klassenschüler/innenzahlen überschritten werden:

In Fremdsprachen an Oberstufe der AHS und BMHS: 25.

Die Gruppenbildung hat auf der jeweiligen Schulstufe klassenübergreifend zu erfolgen. Teilungen bleiben in den folgenden Schulstufen aufrecht, sofern die durchschnittliche Klassenschüler/innenzahl auf der betreffenden Schulstufe 20 nicht unterschreitet.

An mindestens dreijährigen Schularten bleiben Teilungen auf der vorletzten Stufe in der letzten Stufe jedenfalls aufrecht.

An BMHS mit Fachabteilungen darf klassenübergreifend nur im Bereich der Fachabteilung geteilt werden, wenn durch klassenübergreifende Gruppenbildung mehr als drei Klassen betroffen wären.

Bei vier Parallelklassen mit über 100 Schülern: eine Gruppe zusätzlich;

bei fünf mit über 125 Schülern und bei sechs Parallelklassen mit über 150 Schülern wiederum je eine Gruppe mehr.

Schulautonomie: Bei organisatorischen oder pädagogischen Schwierigkeiten kann die Schulleitung nach Befassung des SGA die Gruppenbildung nach den jeweiligen pädagogischen Erfordernissen (z. B. klassenintern) vornehmen; als Gesamtrahmen bleibt aber die Gruppenzahl nach obigen Bestimmungen aufrecht.

Im Rahmen der Schulautonomie kann der SGA regionale Abweichungen von der Teilungszahlenverordnung beschließen (Zweidrittelmehrheit in jeder im SGA vertretenen Gruppe sowie Werteinheitenkontingentierung für die Schule erforderlich) (SchUG § 63a, SchOG § 8a/2, TZ-VO § 1/4).