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Aufnahme von Schüler/innen

Stand: 1.12.2007

 

Erlässe:

Aufnahmeverfahrensverordnung des BMUKK gültig ab Schuljahr 2007/08 vom 15.11.2007

Aufnahmebedingungen - Zusammenfassung der gesetzlichen Bestimmungen vom 9.3.2011

Auslegungen zur Aufnahmeverordnung vom 23.10.2006

Änderung der VO zu Aufnahms- und Eignungsprüfungen vom 28.11.2006

Ablegung der Aufnahmsprüfung vom 19.12.2006

Auslegung zu einzelnen Regelungen des Schulorganisationsgesetzes, des Schulunterrichtsgesetzes und des Schulpflichtgesetzes 1985 (Erlass: 30.5.97)

 

Voraussetzung für die Aufnahme in berufsbildende mittlere Schulen (BMS) und berufsbildende höhere Schulen (BHS) ist der erfolgreiche Abschluss der 8. Schulstufe.

Zusatzerfordernisse für eine Aufnahme in eine mindestens 3-jährige BMS:

War Aufnahmewerber/in zum Abschluss der 4. Klasse in einem Pflichtgegenstand in der niedrigsten Leistungsgruppe, so ist in diesem Gegenstand eine Aufnahmsprüfung abzulegen.
(Bei Hauptschulen ohne Leistungsgruppen zählt ein "Genügend" als "Genügend" der 3. Leistungsgruppe - daher ist eine Aufnahmsprüfung abzulegen.)

Die Aufnahmsprüfung entfällt nach erfolgreichem Abschluss einer 1. Klasse einer 1- bzw. 2-jährigen BMS oder der Polytechnischen Schule in der 9. Schulstufe.

Zusatzerfordernisse für eine Aufnahme in eine BHS:

  • erfolgreicher Abschluss der 4. Klasse Hauptschule, positive Beurteilung in der 1. Leistungsgruppe oder keine schlechtere Beurteilung als "Gut" in der 2. Leistungsgruppe.
    Eine Beurteilung in der 2. Leistungsgruppe mit "Befriedigend" steht der Aufnahme nicht entgegen, sofern die Klassenkonferenz der Hauptschule feststellt, dass auf Grund der sonstigen Leistungen mit großer Wahrscheinlichkeit die Anforderungen der BHS erfüllt sind.

  • erfolgreicher Besuch der Polytechnischen Schule

  • erfolgreicher Besuch der 4. oder einer höheren Klasse der AHS (nicht berücksichtigt werden negative Beurteilungen in Latein, Geometrisches Zeichnen sowie in zusätzlichen schulautonomen Pflichtgegenständen).

  • Aufnahme aus dem HS-Schulversuch: § 131 b SchOG
    Sehr Gut oder Gut in D, M, E - Keine Aufnahmsprüfung
    Befriedigend mit "Eignungsfeststellung" - Keine Aufnahmsprüfung
    Befriedigend ohne "Eignungsfeststellung" - Aufnahmsprüfung

Eignungsprüfung:

Für die Aufnahme in eine kunstgewerbliche Fachschule, eine höhere technische und gewerbliche Lehranstalt mit besonderen Anforderungen in künstlerischer Hinsicht oder eine Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik ist eine Eignungsprüfung abzulegen.

 

Abweisungen - Reihungskriterien:

Falls nicht alle geeigneten Aufnahmebewerber/innen aufgenommen werden können, kann der Schulgemeinschaftsausschuss unter Bedachtnahme auf die Aufgabe der betreffenden Schulart (Form, Fachrichtung) Reihungskriterien festlegen.

Als Modelle sind denkbar (demonstrative Aufzählung):

  • Reihung ausschließlich nach leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen (unter Einbeziehung aller oder einzelner Realienfächer)

  • Reihung nach ausgezeichnetem/gutem Jahreserfolg

  • Reihung nach ohne/mit Aufnahmsprüfung

  • Erhöhung der LGr. II oder LGr. III um bestimmte Faktoren u. ä.

 

Rechtsgrundlagen

§§ 55, 68 SchOG (Aufnahmebedingungen BMS//BHS)
§§ 5 - 8 SchUG (Aufnahmeverfahren)
§ 64 (2) m SchUG (Schulautonome Reihungskriterien für die Schüler/innenaufnahme)
Verordnung über die Aufnahms- und Eignungsprüfungen, BGBl 291/1975 idF
BGBl 110/1997 (Details über Prüfungsdurchführung)

Aufnahmeverfahrensverordnung (BGBl II 317/2006)

Verordnung über die Aufnahms- und Eignungsprüfungen (BGBl II 440/2006)