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Heinisch-Hosek: "Zurück an den Start"

veröffentlicht um 21.04.2014, 08:05 von Alois Oswald   [ aktualisiert: 27.04.2014, 09:50 ]

WIR DANKEN ALLEN MITSTREITERINNEN UND MITSTREITERN, DIE PROTESTE GEGEN DIE SPARPLÄNE EINGELEGT HABEN!

UNSERE PROTESTE HABEN WIRKUNG GEZEIGT:


http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/2014/20140418.xml

Heinisch-Hosek: "Zurück an den Start" und Gespräche mit allen SchulpartnerInnen

"Ich mische die Karten neu und werde alle Verordnungen zurücknehmen", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der derzeitigen Diskussion rund um die geplanten Maßnahmen im Bildungsbereich.

"Die bereits angekündigten Termine mit allen Schulpartnern nächste Woche werde ich nutzen, um mit ihnen gemeinsam über die Effizienz im Bildungssystem zu diskutieren." 

Trotz der budgetären schwierigen Lage sei es gelungen, den Finanzrahmen um 200 Millionen Euro aufzustocken, damit gäbe es für den Bildungsbereich mehr Geld als im April 2013 beschlossen wurde, erklärt die Ministerin. Das Bildungsbudget beträgt 8 Mrd. Euro, 92 Prozent der Ausgaben sind für LehrerInnengehälter und Schulerhaltung fixiert. Jetzt gehe es darum, gemeinsam mit den VertreterInnen der Länder, der SchülerInnen, LehrerInnen und den Eltern über die Zukunft des Bildungssystems und den Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen zu diskutieren. Damit das Bildungssystem effizienter und effektiver wird, werde man über eine Kostentransparenz beim LehrerInneneinsatz ebenso reden müssen, wie über die Frage der Gruppengrößen und Klassengrößen.

"Ich nehme die Kritiken der Betroffenen sehr ernst, weshalb ich sage: Zurück an den Start und gemeinsam erarbeiten wir Verbesserungen für das System. Ich werde gemeinsam mit den Ländern und allen SchulpartnerInnen Vorschläge diskutieren, wie wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam meistern können", so die Ministerin abschließend.

Lehrer gegen "Dauerbevormundung"

Die Schulpartner - also Vertreter von Lehrern, Eltern und Schülern - wollen sich nicht auseinanderdividieren lassen. Bildungsministerin Heinisch-Hosek hat sie zu Terminen eingeladen, sie wollen aber lieber einen gemeinsamen Termin.
Die Sparvorschläge von Lehrergewerkschafter Paul Kimberger: Alle Schulgesetze "durchchecken", Inseratenkampagnen, "Vernetzungstreffen" zurückfahren, die Verwaltung - "Dauerbevormundung seitens des Minoritenplatzes" - beenden. Er spreche gerne über eine höhere Effizienz des österreichischen Bildungssystems, habe aber kein Verständnis für Einsparungen auf Kosten der Zukunft der Kinder, so Kimberger.

Presseaussendungen: 

Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen statt Erhöhung von Johann Oberlaber




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Alois Oswald,
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