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Neuregelung der Kinderbetreuung und Familienzeitbonusgesetz im FCG OÖ Newsletter I/2017. Aktuelle Information zum Familienzeitbonus im öffentlichen Dienst

veröffentlicht um 05.01.2017, 08:04 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert 13.04.2017, 06:56 von Alois Standpunkt ]

Wieder gehen wir in ein neues Jahr und auch dieses wird Änderungen, in manchen Bereichen sogar Verbesserungen bringen. Besonders im Bereich der Neuordnung rund um das Kinderbetreuungsgeld aber auch der Pflege ist die Handschrift der FCG dabei eindeutig erkennbar. 

Unten angefügt: Die aktuellen Werte der Sozialversicherung zusammengestellt vom ÖAAB, die Elternbroschüre des BKA und eine Zusammenfassung zum "Kindergeld neu" von Monika Gabriel.

Im anschließenden Newsletter geht es neben der nächsten „Bildungsreform“ auch um die Anpassungen bei den Sätzen der Sozialversicherung und um die Neuregelung beim Kinderbetreuungsgeld sowie um die Neugestaltung der Unterstützungen durch die GÖD OÖ.


Information zum Familienzeitbonus im öffentlichen Dienst

Seit 1.3.2017 erhalten Personen, die nach der Geburt eines Kindes Familienzeit
in Anspruch nehmen, einen Familienzeitbonus.

Bei der Familienzeit, die zwischen 28 und 31 Tagen dauern kann, handelt es sich
um eine Sonderform des untermonatigen unbezahlten Urlaubes. Während jedoch
beim untermonatigen unbezahlten Urlaub die Versicherung weiterläuft, ist bei der
Familienzeit die Versicherung grundsätzlich unterbrochen und der Dienstnehmer
vom Dienstgeber abzumelden.

Im Bereich des öffentlichen Dienstes ist jedoch abweichend dazu Folgendes zu beachten:

Dienstnehmer des öffentlichen Dienstes (auch der Universitäten) haben in der Regel
gesetzlichen bzw. kollektivvertraglichen Anspruch auf einen Frühkarenzurlaub (Papamonat).
Auch dieser gilt als Familienzeit im Sinne des Familienzeitbonusgesetzes.

Konsumiert ein Dienstnehmer einen solchen Frühkarenzurlaub, so galt bereits bisher,
dass die Versicherung weiterläuft und die Beiträge zur Gänze vom Dienstgeber zu
bezahlen sind. Diese Regel bleibt auch nach Einführung des Familienzeitbonus unverändert.

Im Ergebnis ist ein BVA-versicherter Dienstnehmer, der einen gesetzlichen oder
kollektivvertraglichen Frühkarenzurlaub konsumiert und während dessen Familienzeitbonus
erhält, nicht von der Versicherung abzumelden.
Die Beiträge während des Frühkarenzurlaubes trägt der Dienstgeber.

Nur im - vermutlich seltenen - Fall einer vereinbarten Familienzeit ohne zugrundeliegendem
Frühkarenzurlaub ist der Dienstnehmer von der Versicherung abzumelden
.

(http://www.bva.at/portal27/bvaportal/content?contentid=10007.779873&viewmode=content&portal:componentId=gtn45f42d94-1a6d-48cc-8ab5-5c1f94c91b83)


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Hier zur GÖD-Broschüre "Ein Baby kommt!"



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Johann Oberlaber,
05.01.2017, 08:11
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Johann Oberlaber,
19.03.2017, 02:53
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Johann Oberlaber,
05.01.2017, 09:57
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