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Informationen/Aktuelles


Vorfälle an einer HTL in Wien - FCG BMHS widerspricht dem Wiener Bildungsdirektor und fordert zusätzliches Supportpersonal

veröffentlicht um 05.06.2019, 10:41 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 05.06.2019, 10:55 ]

   Als Reaktion auf die Vorfälle in der HTL Wien Ottakring forderte Bildungsdirektor Heinrich Himmer eine „dreimonatige Probezeit und schnellere Kündigungsmöglichkeiten für Junglehrerinnen und Junglehrer“. 

Aus der Sicht der FCG-Standesvertretung ist diese Maßnahme lediglich plakativ und daher entbehrlich. Der Wiener Bildungsdirektor sollte doch sehr genau wissen, dass es bereits jetzt befristete Verträge gibt und das Vertragsbedienstetengesetz ohnedies klare Regelungen vorgibt, wie im Falle einer festgestellten Nichteignung junger Kolleginnen und Kollegen vorzugehen ist.

Roland Gangl, Vorsitzender der BMHS-Lehrer/innengewerkschaft hat im Interview mit Kurier News in der Sendung „Warum eigentlich“ Stellung genommen und  dabei die aus seiner Sicht wirklich wichtigen Dinge im Schulalltag angesprochen:

  • Supportpersonal an jedem Schulstandort
  • Gewalt hat an Schulen nichts verloren
  • Die Lehrerinnen und Lehrer der BMHS leisten täglich hervorragende Arbeit in der  Fachausbildung und Erziehung der Jugendlichen

Nachstehend der Link zur Sendung:

https://schautv.at/warum-eigentlich/lehrgewerkschafter-kritisiert-probezeit-fuer-lehrer/400514410

oder

https://uvp-kurier.sf.apa.at/embed/46848dc0-51a1-4386-8d50-cfa9487b3c37

Maximale Befristung von Artikel X - Verträgen auf fünf Jahre reduziert

veröffentlicht um 05.06.2019, 09:48 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 05.06.2019, 09:52 ]

   Seit langem gibt es das Bemühen, die Befristung der Art. X - Verträge (also Verträge für Kollegen/innen, welche die Anstellungserfordernisse nicht zur Gänze erfüllen) analog zu den befristeten IIL-Verträgen auf fünf Jahre zu reduzieren.

Nun konnte erreicht werden... Lesen Sie weiter im  FCG-Newsletter 16 von 2018/19

EuGH-Entscheidungen zur Besoldungsreform 2015

veröffentlicht um 12.05.2019, 02:06 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 12.05.2019, 02:11 ]

   Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte in der Vergangenheit die Nicht-Anrechnung von Vordienstzeiten vor dem 18. Geburtstag als altersdiskriminierend verurteilt. 

In Folge entschied der EuGH, dass auch der erfolgte Reparaturversuch die Altersdiskriminierung nicht beseitigt hat. Es wurden zwar Vordienstzeiten vor Vollendung des 18. Lebensjahres berücksichtigt, die Auswirkung jedoch durch die Verlängerung des ersten Vorrückungszeitraums von zwei auf fünf Jahre weitestgehend neutralisiert. 

Durch die mit 12. Februar 2015 in Kraft getretene „Bundesbesoldungsreform 2015“ sollte die erforderlich gewordene Anpassung ans Unionsrecht bewirkt werden. Ein Kernstück dieser Reform ist die Überleitung bestehender Dienstverhältnisse auf Basis einer pauschalen Festsetzung des Besoldungsdienstalters. Für diese pauschale Festsetzung war das volle Gehalt maßgebend, das im Februar 2015 bezogen wurde („Überleitungsbetrag“). 

Die Entscheidungen des EuGH vom 8. Mai 2019 in diesem Zusammenhang enthalten
folgende zentrale Punkte:

  1. Eine nationale Regelung, mit welcher ein altersdiskriminierendes Besoldungssystem durch ein neues Besoldungssystem ersetzt wird und sich die Einstufung der Übergeleiteten im neuen System nach dem im alten (altersdiskriminierenden) System berechneten Gehalt richtet, setzt die Diskriminierung fort und ist daher europarechtswidrig.
  2. Solange es kein europarechtskonformes System gibt, sind den DienstnehmerInnen, die vom früheren System diskriminiert wurden, hinsichtlich der vor dem 18. Lebensjahr zurückgelegten Vordienstzeiten sowie hinsichtlich der Vorrückung dieselben Vorteile zu gewähren wie den durch das alte System begünstigen Personen.
  3. Es ist europarechtlich nicht zulässig, die Anrechnung von berufseinschlägigen Zeiten als Vordienstzeiten mit zehn Jahren zu beschränken, wenn Zeiten eines Dienstverhältnisses zu einer Gebietskörperschaft unbegrenzt als Vordienstzeiten berücksichtigt werden.

Der Dienstgeber wird sehr schnell eine neue, diskriminierungsfreie Rechtslage schaffen wollen, um Europarechtskonformität zu gewährleisten.

Die GÖD fordert daher:
➢ Umgehende Aufnahme sozialpartnerschaftlicher Verhandlungen
➢ Durch das alte System diskriminierte KollegInnen müssen entschädigt werden.
➢ Eine Neuregelung darf für niemanden zu Verlusten in der Lebensverdienstsumme führen.

Nächste Steuerreform

veröffentlicht um 01.05.2019, 07:35 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 29.05.2019, 11:15 ]

   

Die Regierung hatte die nächste Steuerreform schon beschlossen. Durch die Abwahl der Regierung tritt aber nun Stillstand ein.

Im Unterschied zu früheren Reformen hätte die beschlossene, nach der von 2016, eine weitere tatsächliche Entlastung für die Gruppe der Steuerzahler bedeutet, zu der auch das Gros der BMHS-Lehrerinnen und Lehrer gehört. Dabei wurden zentralen FCG-Forderungen nach einer Senkung der Abgabenquote für den Mittelstand, der die Hauptlast des österreichischen Steueraufkommens trägt, nachgekommen.

Nach der Einführung des Familienbonus Plus handelt es sich hierbei um einen weiteren wesentlichen Erfolg der FCG-Standesvertretung für die Kolleginnen und Kollegen!

Drei Viertel des Gesamtvolumens der Reform hätte den österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugute kommen sollen. In einem ersten Schritt betrifft dies 2020 die niedrigen Einkommen über eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge, wodurch etwa Beschäftigte mit einem monatlichen Bruttobezug bis 1.350 Euro um 350 Euro jährlich entlastet werden. Im Jahr 2021 wird dann der Eingangssteuersatz von 25 auf 20 Prozent gesenkt. 2022 werden die zweite und dritte Einkommensteuertarifstufe gesenkt – von 35 auf 30 Prozent bzw. von 42 auf 40 Prozent. Die sich aus diesen Maßnahmen ergebenden Entlastungseffekte für die lohnsteuerpflichtige Bevölkerung belaufen sich auf rund fünf Milliarden Euro. Im Jahr 2022 werde ein Arbeitnehmer, der monatlich 2.000 Euro brutto verdiene, jährlich um ca. 660 Euro entlastet, ein Arbeitnehmer mit einem Monatsbruttobezug von 3.500 Euro um 1.132 Euro pro Jahr. Bei 5.500 Euro brutto beträgt die Ersparnis 1.538 Euro.

Hier zum Steuerrechner auf oe24.at: Soviel bringt Ihnen die Steuerreform

Nichts desto trotz lassen Vertreter anderer Fraktionen der Standesvertretung kein gutes Haar an der Reform. Mit der Forderung nach einem fixen „Steuerbonus“ statt einer Senkung der Tarife, die noch kurz vor Bekanntmachung der Steuerreform eingebracht wurden, wäre es zu keiner Entlastung gekommen, sondern so sollte wie bisher der österreichische Steuerzahler Almosenempfänger bleiben. Diejenigen, die durch ihre Leistung und ihre Beiträge den Sozialstaat ermöglichen, hätten keine spürbare Entlastung erfahren. Die Regierung ist aber der Linie der FCG gefolgt!

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es sich tatsächlich um eine Steuerreform oder nur um eine Senkung der Tarifsätze handelt. Es ist aber der Effekt, der für uns zählt!

Bedenklich ist, dass Gruppierungen, die vorgeben, die Interessen der BMHS Lehrerinnen und Lehrer zu vertreten, diesen die Entlastung nicht gönnen und verwehren wollten und von „Geschenken an die Besserverdiener“ sprechen, anstatt hinter ihrer Berufsgruppe zu stehen.




Onlinebibliothek der Arbeiterkammer OÖ – jetzt auch für BMHS OÖ zugänglich!

veröffentlicht um 18.04.2019, 22:59 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 18.04.2019, 23:20 ]

Die Onlinebibliothek der Arbeiterkammer Oberösterreich bietet kostenlosen Zugriff auf mehr als 50.000 Bestseller in Form von E-Books und Audiodateien. Man findet dort sowohl den aktuellsten Krimi und auch Sprachkurse, aber auch – und das mag eine wesentliche Information für die Betreuung von Diplomarbeiten und Abschließenden Arbeiten sein - umfangreiche Fachliteratur. Die Landesleitung der BMHS LehrerInnengewerkschaft konnte nun die Bestätigung erhalten, dass die Onlinebibliothek der AK auch von Lehrerinnen und Lehrern sowie auch den Schülerinnen und Schülern der BMHS OÖ genutzt werden kann.

 

Und so geht’s:

Einfach die Registrierung auf der Seite https://akooe.web-opac.at/registration durchführen. Man bekommt umgehend einen Probezugang freigeschaltet. Danach wird man per E-Mail aufgefordert, einen Meldezettel zu übermitteln, dies geht selbstverständlich auch in elektronischer Form. Alternativ dazu ist auch die Übermittlung einer Kopie des SchülerInnenausweises bzw. einer Bestätigung der Schule über die Tätigkeit als LehrerIn möglich, falls der Wohnort nicht in Oberösterreich liegt. Hat man das erledigt, werden die Zugangsdaten zugestellt. Um die entliehenen E-books und Audiobooks einfach verwalten zu können, empfiehlt sich auch der Download der App „OverDrive“. Diese ist sowohl bei Google Play als auch im App Store erhältlich.

 

Bei weiteren Fragen zur Ausleihe:

 

AK Bibliothek Oberösterreich
Birgit Schallmeiner, Birgit Zimmerbauer

E-Mail: bibliothek@akooe.at
Tel.: +43 50 6906 2643

  

Herzliche Dank an Kollegin Anja Weiermann, HTL 2 Linz LiTec, für‘s Testen und Berichten!

 

Tagung der erweiterten Bundesleitung: BL verabschiedet Anträge der Landesleitung BMHS OÖ. AWARD-Verleihung mit oö Preisträgern

veröffentlicht um 15.04.2019, 01:22 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 15.04.2019, 02:19 ]

   In der Sitzung der erweiterten Bundesleitung im März diese Jahres wurden mehrere Anträge der Landesleitung OÖ rund um die Themen Abgeltung von zusätzlichen Verwaltungsarbeiten, Supportwerteinheiten, Neuregelung von Reiskosten und Zeitkonto beschlossen. 

Hier zu den  Anträgen  der LL BMHS OÖ!


BMHS-Award 2019: Herausragende PädagogInnen berufsbildender Schulen geehrt

 

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) unter der Leitung der BMHS-Gewerkschaft und vertreten durch GÖD-Vorsitzenden-Stv. Dr. Hans Freiler, sowie die Wirtschaftskammer Österreich zeichneten schon zum vierten Mal Pädagoginnen und Pädagogen aus berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) für ihre besonderen Leistungen und Projektideen aus. Insgesamt wurden 18 Persönlichkeiten in drei Kategorien geehrt.

Bildungsminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann richtete seine Worte an das Publikum: „Die Pädagoginnen und Pädagogen der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen leisten exzellente Arbeit. Das zeigt sich auch im herausragenden Ruf, den unsere berufsbildenden Schulen – auch im Ausland – genießen. Wir können stolz auf die Qualität und das Ansehen dieser Bildungseinrichtungen und auf unsere engagierten Lehrerinnen und Lehrer sein. Die vorgestellten Projekte zeigen darüber hinaus die Vielfalt und den Innovationsgeist der berufsbildenden Schulen“.

Roland Gangl, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft, betonte in seinen Begrüßungsworten die Wichtigkeit der Ausbildung, die an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen geleistet wird. „Das österreichische Bildungswesen ist dank seiner Differenzierung und der Vielfalt von Angeboten an Bildungswilligen aller Altersstufen im europäischen Vergleich als erfolgreich und auch als anspruchsvoll zu bezeichnen. Bei diversen internationalen Veranstaltungen will man immer genaueres über unsere erfolgreiche Berufsbildung erfahren.“

Unter den Preisträgern finden sich in der Kategorie „Initiative“ Mag. Stefan Plasser, HLW Braunau und in der Kategorie „Innovation“ DI Dr. Günter Kain und DI Dr. Friedrich Idam, HTL Hallstatt, und Katharina Mayrhofer, BEd, HBLA Mode Linz, Blütenstraße. Kollegin Mayrhofer designte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schüler neue Designs für Hauben für die Messung von Hirnströmen.

Wir gratulieren den Preisträgern herzlich!



Die oö. Mitglieder der erweiterten Bundesleitung mit den Preisträgern: Claudia Gaigg (Fachgruppe HUM der LL), Rudolf Gföllner (Fachgruppe HAK der LL), Dir.in Annemarie Berschl (HLW Braunau), Dipl.-Päd.in Ulrike Sandler, Thomas Populorum, Dir.in Regina Reiter (alle HBLA Mode Linz), Alois Prillinger (LL OÖ), Stefan Plasser (Preisträger), Katharina Mayrhofer (Preisträgerin), Alois Oswald (LL OÖ), Günter Kain (Preisträger), Dir. Christoph Preimesberger (HTL Hallstatt), Friedrich Idam (Preisträger), Gernot Weissensteiner (oö. Mitglied BL)




Weltfrauentag 2019 - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich

veröffentlicht um 22.02.2019, 05:52 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert 22.02.2019, 06:03 von Alois Standpunkt ]


    Am 8. März wird der Internationale Weltfrauentag begangen und dabei wird auf die Gleichberechtigung gegenüber Männern hingewiesen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

 

 

Wir nehmen den Weltfrauentag zum Anlass, allen unseren Kolleginnen herzlich DANKE zu sagen für ihre Leistungen und ihren Einsatz.

 

Danke aber auch unseren Kollegen, dass Gleichberechtigung an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen nicht nur am Weltfrauentag gelebt wird, mit einer Blume für die Frau an ihrer Seite.

Die Gewerkschaftlichen Betriebsausschüsse an den berufsbildenden mittleren und höheren Schule OÖ sind eingeladen, allen Kolleginnen aber auch Kollegen für die Frau an seiner Seite eine Blume als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung zu überreichen.



Bundeslehrer/innentag 2019

veröffentlicht um 03.02.2019, 00:42 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 30.03.2019, 01:16 ]

    Dieser fand heuer am Mittwoch, 27. März 2019, wieder im Oberbankforum in Linz statt. Das Hauptreferat hielt Univ. Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann zu einem spannenden pädagogischen und bildungspolitischen Thema.


Die Rückmeldungen waren wieder hervorragende...

  • zu den Beiträgen von LH-Stv. Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer 
  • zur Eröffnungsrede des Herrn Landeshauptmann Thomas Stelzer
"Oberösterreich setzt auf die Qualifikation und das Können seiner Menschen. Ein großer Dank gilt daher unseren engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die in der Begleitung der junger Menschen auch Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen."

  • zum Referat von Univ.-Prof. Dr. Liessmann

     Hier das Video zum Vortrag von Univ. Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann


  
https://sites.google.com/site/fcgstandpunkt/home/infos-aktuell/bundeslehrerinnentag2019/Plakat%20BLT%202019.jpg?attredirects=0

   

Hier zum Abstract des Vortrages von Univ. Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann:


ZWISCHEN AFFIRMATION UND PROVOKATION: DIE HÖHREN SCHULEN UND DIE BILDUNG DER ZUKUNFT



Der standespolitische Teil stand unter dem Motto

„Gemeinsam gestalten“


Die Vorsitzende des Zentralausschusses BMHS, 

Gerlinde Bernhard

und unser oö. Mitglied in der Bundesleitung der BMHS-Gewerkschaft, 

Gernot Weissensteiner, 

gaben die standespolitischen Antworten auf die Fragen des Publikums zum Stand der Evaluation der NOST und zu weiteren aktuellen standespolitischen Themen.


Und nicht vergessen:

http://bandsagainstracism.com/

Big Band der HTL Linz Bau und Design

Liken! 👍



   

Hier zum Einladungs-Standpunkt: 

Standpunkt "Bundeslehrertag 2019"


 Hier zum Plakat: 

 Plakat



Bildungsdirektion löst Landesschulrat ab

veröffentlicht um 03.01.2019, 02:27 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 03.01.2019, 02:40 ]


   Mit 1.1.2019 tritt das Bildungsdirektionen-Einrichtungsgesetz in Kraft. Damit verbunden löst die Bildungsdirektion OÖ den Landesschulrat sowie die Schulabteilung der oö. Landesregierung ab. 

Es muss sowohl eine Geschäftseinteilung als auch eine Geschäftsordnung erlassen werden. Die folgende Geschäftsverteilung gilt als vorläufig:

https://www.lsr-ooe.gv.at/fileadmin/organisation/geschaeftseinteilung/Geschaeftseinteilung.pdf


Familienbonus Plus und nächste Steuerreform

veröffentlicht um 09.12.2018, 10:13 von Johann Oberlaber   [ aktualisiert: 09.12.2018, 10:29 ]

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich zum Ziel gesetzt, die Steuer- und Abgabenquote zu senken. Die sechsthöchste der Welt übrigens.

 

Ein erster Schritt sei der „Familienbonus Plus“. Er reduziert die Steuerlast um bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr.

 

Der Familienbonus Plus kann auf zwei Arten in Anspruch genommen werden:

 

Über die Steuererklärung bzw. Arbeitnehmerveranlagung: Mittels Formular L1 und Beilage L1k im Zuge der Veranlagung, erstmals im Jahr 2020 für das Jahr 2019.

 

Über die Lohnverrechnung: Antrag beim Arbeitgeber ab Dezember 2018 mithilfe des Formulars E 30. 

 

          Hier findet sich das aktuelle Formular E 30:

https://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/9999/E30.pdf

 

Hier zur Berechnung des persönlichen Steuervorteils: https://www.bmf.gv.at/top-themen/familienbonusplus.html



Mehr Netto vom Brutto ist das Ziel des ÖAAB. Daher wurde dort ein Steuerkonzept erarbeitet, das sich in der 2020 geplanten Steuerreform wiederfinden soll.

 

Laut ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger gehe es um ein nachhaltiges, treffsicheres und entbürokratisiertes Steuersystem, damit der Mittelstand nicht die Melkkuh der Nation ist“.

 

Auch gehe es darum, Leistung mehr zu honorieren. Sowie das das Steuerrecht effizient, fair und einfacher auszugestalten. 

 

Hier zu dem vom ÖAAB erstellten Konzept mit Vorschlägen, wie man die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestmöglich von der hohen Steuerbelastung befreien kann. 


https://www.oeaab.com/1086/News/21904/Faire_Arbeit_Faire_Steuern?show_always=true&emst=qfKNhk068W_1171_2626241_1

 

Ich denke, wir können uns ruhig in die Diskussion einbringen und so ersuche ich um eure Beiträge!

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