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Verwendungs- /Entlohnungsgruppen ("Altrecht")

Verwendungs- / Entlohnungsgruppen

Nach den Verwendungsgruppen (für Beamtinnen/Beamte - Bezeichnung mit Großbuchstaben) bzw. Entlohnungsgruppen (für Vertragslehrer/innen - Bezeichnung mit Kleinbuchstaben) richtet sich neben der Gehaltsstufe das Monatsentgelt.

- L1 bzw. - l1

  • abgeschlossene Hochschulausbildung

  • Teilweise mit Praxis

- L2a2 bzw. - l2a2

  • Lehrer/innen mit Lehramtsprüfung an einer (Berufs-)Pädagogischen Akademie bzw. Pädagogischen Hochschule (PH)

  • Praxis vor Eintritt in die BPA / PH erforderlich

- L2a1 bzw. - l2a1

  • ohne Erfordernissen für L1 oder L2a2

- L2b2 bzw. - l2b2

Lehrer/innen mit Reifeprüfung

  • gewerbliche Fachlehrer/innen vor Ablegung der Lehramtsprüfung

  • Arbeitslehrer/innen

  • Leibeserzieher/innen mit Sportlehrer/innenausbildung

Für Lehrer/innen der allgemeinbildenden Fächer ist jedenfalls auch die erfolgreiche Absolvierung des Unterrichtspraktikums Voraussetzung.

In vielen Fällen ist der Nachweis einer facheinschlägigen Berufspraxis notwendig:

  • Hauswirtschaft 1 Jahr

  • Wirtschaftspädagog/innen 2 Jahre

  • An technischen und gewerblichen Lehranstalten 4 Jahre für Fächer, bei denen es keine Lehramtsprüfung gibt.

  • Für fachpraktische Lehrer/innen 6 Jahre (nach Vollendung des 18. Lebensjahres)
Zu den Erfordernissen der  Berufspraxis im Neurecht

Bei Vertragslehrer/innen entsteht aus der Verbindung der Entlohnungsgruppe mit der Art des Vertrages jene Bezeichnung, die die dienstrechtliche Stellung der Lehrperson wiedergibt. Z.B.::

I L / l1 - Unbefristete Vertragslehrer/innen in l1.

II L / L2a2 Befristete Vertragslehrer/innen in fachpraktischer Verwendung