Dienstrecht‎ > ‎

Versetzung

Zwischen den Fachausschüssen AHS und BMHS und dem LSR für OÖ vereinbart. Verlautbart am 1.3.2001:

  1. Versetzungen erfolgen vor Neueinstellung.
  2. Versetzungsansuchen bleiben über die Versetzungssitzung hinaus bis zum Ende des Unterrichtsjahres gültig.
    Sind zusätzliche Versetzungen möglich bzw. notwendig, wird die pädagogische Abteilung den Fachausschuss per e-Mail verständigen.
  3. Bei Stunden, die während des Schuljahres durch Pensionierungen, Kündigungen, Todesfall etc. frei werden, wird die Möglichkeit einer Versetzung im Einzelfall geprüft.
    Es erfolgt eine Analyse durch den/die zuständigen Landesschulinspektor/in der "Zielschule" bzw. der "abgebenden Schule", ob aufgrund der Schulsituation, der Fächerkombination bzw. der Lehrfächerverteilung eine Versetzung vertretbar ist.
    Sollte eine Versetzung nicht möglich sein, werden die Stunden während des laufenden Schuljahres befristet (IIL) oder durch Dienstzuteilungen vergeben.
  4. Bei der Besetzung von freien Lehrer/innenstellen durch Versetzung steht der Schule ein Mitwirkungsrecht in dem Sinne zu, dass dem/der zuständigen Landesschulinspektor/-inspektorin die gewünschte Fächerkombination bekannt gegeben wird. Auf das Bundes-Personalvertretungsgesetz – Mitwirkung des Dienststellenausschusses – wird hingewiesen.
  5. Versetzungsansuchen werden in folgender Reihenfolge berücksichtigt:
    Pragmatisierte Lehrerinnen und Lehrer: sofern 20 Werteinheiten in gesicherter Verwendung vorhanden sind.
    Innerhalb dieser Bewerber/innengruppe wird das Dienstalter ("Vorrückungsstichtag") als Entscheidungskriterium herangezogen.
    Vertragslehrerinnen und Vertragslehrer mit unbefristeten Dienstverträgen: sofern Stunden in gesicherter Verwendung in dem Ausmaß vorhanden sind, das aufgrund des bestehenden Dienstvertrages der Versetzungswerberin/des Versetzungswerbers notwendig ist oder wenn die Lehrerin/der Lehrer mit einer Vertragsänderung (Reduzierung des Stundenausmaßes in gesicherter Verwendung) durch schriftliche Erklärung – nicht bloß vorübergehend – einverstanden ist.
    Innerhalb dieser Bewerbergruppe wird ebenfalls das Dienstalter ("Vorrückungsstichtag") als Entscheidungskriterium herangezogen.
  6. Bevor eine Versetzung durchgeführt wird, ist der zuständige Fachausschuss zu befassen.

Versetzungsansuchen bitte auch an den Fachausschuss senden, sowie das Erhebungsblatt beilegen.

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Alois Oswald,
05.09.2015, 08:43